Das Contentmanagementsystem

Das Contentmanagementsystem zur Ablage der Lehr-Lernmaterialien

Die im Projekt entwickelten Bildungsmaterialien sollen in einem Contentmanagementsystem (CMS) dokumentiert werden. Das CMS soll Anknüpfungspunkt für weitere online und offline Fallberatungen sein. Die Datenbank soll den online-Fallberatern/innen einen schnellen Zugriff auf didaktisch aufbereitete Beratungsmaterialien ermöglichen.

Der Entwicklung des Content Management System liegt folgendes Konzept zugrunde:

  1. Bestehende Datenbanksysteme der Organisation (hier von ver.di) sollen als Basis für das CMS benutzt werden können.
  2. Die Ablagesystematik für die Materialien soll kontextgebunden und multiperspektivisch möglich sein. Mit anderen Worten: Die in Fallbearbeitungen entwickelten Materialien sollen mit Teilen ihres Fallkontextes abgelegt werden können. Dahinter steht die Annahme, das Wissen kontextgebunden produziert und verwendet wird. Über die Kontextualisierung der Materialien wird zugleich ein multiperspektivischer Zugang ermöglicht. Bildungsmitarbeiter/innen, die im CMS suchen, können ihre Suchstrategien aus den komplexen Problemkontexten ihres aktuell bearbeiteten Falles heraus entwickeln und dabei mit unterschiedlichsten Eingangsfragestellungen arbeiten. Sie können sich Material über eine Spektrum von Suchbegriffen erschließen, das formale/wissenschaftliche Definitionen ebenso umfasst, wie typische alltagssprachliche Formulierungen.
  3. Die multimedial aufbereiteten Inhalte des CMS sollen schließlich mit der Hilfe eines Redaktionssystems für den Einsatz in einer aktuellen Bildungssituation ohne umfassende Designkenntnisse angepasst werden können.